1. Rennen der VLN Langstreckenmeisterschaft 2006
Michael hat sich bei seinem ersten Rennen in der VLN Langstreckenmeisterschaft 2006 viel vorgenommen.
Für das Freie Training standen 2 Taxirunden auf der Nordschleife neben Sebastian Stahl und danach langsames Herantasten an die Tücken der Nordschleife auf dem Plan. Leider wurden diese Pläne in der ersten Taxirunde mit einem Schaden an der Schaltung durchkreuzt und somit war das Freie Training gelaufen.
Im Zeittraining waren die Bedingungen für Michael und das AIRNERGY Team nicht einfach. Es war mal wieder typisches Eifelwetter angesagt. Doch was da auf der Strecke in Schillernden Farben glänzte war leider kein Regenbogen sondern eine Ölspur, die sich auf weite Teile der Strecke verteilte. Dennoch gaben die sich langsam steigernden Rundenzeiten Anlass zur Hoffnung. Das Ergebnis: Platz 13 von 19 Startern in der Klasse. Ein guter Einstieg, wenn man bedenkt dass Michael noch keine einzige Runde bisher auf Zeit fahren konnte.
Die Rennstrategie des AIRNERGY Teams lautete, dass Michael die ersten beiden Stunden fährt und sein Teamkollege die letzten zwei. Nach dem fliegenden Start konnte Michael auf der Innenbahn einige Plätze gut machen. Auf Platz 10 liegend dann Rennabbruch wegen einem brennenden Fahrzeug. Michael konnte bis dahin stetig pushen, dies belegten zwei persönliche Bestzeiten, die 17 sec schneller waren als die Zeit im Zeittraining.
Während der Unterbrechung entschloss man sich mit dem Team dann zum Fahrerwechsel mit dem Teamkollegen Heiko Stritzke. Doch bevor es wieder richtig losging, war es auch schon vorbei. Nach dem Neustart kam es zu einem unverschuldeten Rennunfall des Teamkollegen, der bereits in der ersten Runde das Auto abstellen musste.
Das Fazit für Michael: "Der Ausfall war sehr schade, ich war jedoch mit meiner persönlichen Leistung sehr zufrieden, da ich sowohl in den Rundenzeiten als auch im Rennverlauf eine stetige Leistungssteigerung zeigen konnte, vor allem nach mittlerweile erst insgesamt ca. 17 gefahrenen Runden auf der Nordschleife!"
Die Vorfreude aufs nächste Rennen ist bei Michael bereits zu spüren, wir sind gespannt wie es in 14 Tagen weiter geht!









