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2. Rennen der VLN Langstreckenmeisterschaft 2006


Michaels zweites Rennwochenende begann mit Testfahrten am frühen Freitag Morgen. Er wurde dabei von Gaby Roosen begleitet, die als Instruktorin zur Optimierung der Streckenkenntnis fungierte. Gaby Roosen zeigte Michael noch einige Tricks bei der Linienwahl und war nach den ersten Tests mit seiner Leistung sichtlich zufrieden.


Das Zeittraining begann mit den klassischen Tücken der Nordschleife - Nebel und feuchte Strecke. Michael fuhr angriffslustig gleich den ersten Turn, was sich auch an den Zeiten schnell zeigen sollte. Auf regennasser Fahrbahn war Michael mit Regenreifen zwischenzeitlich nur wenige Zehntel hinter dem späteren Sieger seiner Klasse unterwegs.


Es folgte der Wechsel auf den Teamkollegen Heiko Stritzke, der trotz abtrocknender Strecke auf Nummer Sicher ging und auf Regenreifen blieb. Doch gegen Ende des Zeittrainings hat sich diese Strategie leider nicht bewährt. Die meisten Konkurrenten fuhren mit Slicks davon und so reichte es doch nur zu Startplatz 16.


Michaels Vorteile als guter Starter wurden vom Team Airnergy gleich richtig eingesetzt. Die Taktik ging auf, Michael konnte beim Start schon die ersten Plätze gutmachen und kämpfte sich mit schnellen und konstanten Rundenzeiten nach vorne.


Nach 12 Runden auf Platz 9 liegend, dann der Wechsel auf Heiko Stritzke, Michaels Teamkollegen. Der Wechsel lief problemlos und alles schien glatt zu laufen bis…, ja bis die Nachricht durch den Boxenfunk kam, dass Heiko aufgrund eines technischen Problems abstellen muss. Doch es war Glück im Unglück, Heiko konnte mit ca. 10 Min. Zeitverlust die Fahrt wieder aufnehmen und schaffte es doch noch an die Box. Nach einem schnellen Wechsel fuhr Michael noch die letzte Runde und erreichte am Ende Platz 14 in der Klasse.


Das persönliche Fazit von Michael: "Ich bin mit meiner persönliche Leistung sehr zufrieden, vor allem aber auch mit der Zusammenarbeit mit Gaby Roosen und meinem Team. Es war die erste Zielankunft, leider mit dem Zeitverlust aufgrund des technischen Schadens, denn sonst wäre der 8. oder 9. Platz drin gewesen. Ich schaue jedoch immer nach vorne und freue mich bereits auf das nächste Rennen, wo ich wieder alles geben werde!"