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Riesen - Erfolg beim 24h-Rennen Nürburgring


Für Michael Rebhan ging ein Traum in Erfüllung. Er gewann für das Black Falcon Team den Vizemeistertitel beim 24h Rennen Nürburgring in seiner Hubraumklasse!


Das erste Highlight begann bereits am Mittwochabend mit dem Autocorso um die gesamte Strecke, für den Michael über drei Stunden benötigte und bei dem die wahnsinnige Begeisterung der Fans zu spüren war.
Am Donnerstag fand dann der Adenauer Racing Day statt, bei dem 20 ausgewählte Autos aus dem ganzen Starterfeld sich und ihre Fahrer vor einem Publikum von 15.000 Menschen präsentieren konnten. Michael war sichtlich begeistert und sagte: "Unsere Autogramme waren heiß begehrt, auch dadurch, dass wir vier hübsche Promotion Girls dabei hatten, die sowohl bei Publikum, als auch bei Presse und TV super ankamen."


Zeittraining 1 und 2:


Am Freitag wurde es dann ernst, das Zeittraining sollte die ersten Ergebnisse im Kräftemessen der Teams bringen. Die Ansage der Black Falcon Teamchefs Alex Böhm und Marc Schramm war, das Auto kennen zu lernen und es darüber hinaus aber auch schon so gut es geht für das 24h Rennen zu schonen. Somit wurde vereinbart, dass nur von einem Fahrer eine einzige schnelle Runde gefahren wird, die letztendlich Startplatz 5 in der Klasse V4 bescherte.


Michael fuhr hauptsächlich im 2. Zeittraining, das in die Nacht hinein ging, um sich mit der neuen Nachtumgebung vertraut zu machen, was sofort mit guten Zeiten super funktionierte.


Nach dem Training musste sich das Team dann zu einem nächtlichen Getriebewechsel entscheiden, da ein lautes Krachen beim Schalten von Gang 4 auf 3 zu hören war.
Michael: "Dafür mussten die Mechaniker nachts über fünf Stunden durcharbeiten. Herzliches Dankeschön nochmals dafür!"


Rennen:


Nun war es endlich soweit. Das legendäre 24H Rennen Nürburgring 2006 wurde gestartet. Am Start ist das Auto zuerst wegen einem leichten Massencrash um einige Positionen bis auf etwa den zehnten Rang in der Klasse zurückgefallen, konnte jedoch bald wieder in die Top drei fahren. Bis die erkämpfte Platzierung erreicht war, ging aber leider schon einige Zeit auf den Erstplatzierten verloren.


Michaels Rennen begann am Samstagabend gegen 21 Uhr mit den spektakulären Nachtfahrten, die er dann bei seinem zweiten Turn gegen 2.30 Uhr fortsetzte. Seine Zeiten lagen meist konstant knapp unter elf Minuten, wobei er hierbei immer noch das Auto schonte, indem er keine Curbs mitnahm, die Schaltvorgänge auf ein Minimum begrenzte und den Motor nicht zu hoch drehen lies.


Bis zu seinem dritten Auftritt am Sonntagmorgen lag das Team dank Michaels Top Leistung auf einem sicheren zweiten Platz in der Klasse, wobei bis dahin gerade auf den Erstplatzierten durch zweimaliges Wechseln der Bremsbeläge wichtige Zeit verloren ging. Michael: "Zwischenzeitlich konnten wir uns einmal auf 30 Sekunden und ein anderes Mal auf unter 90 Sekunden herankämpfen, wurden aber durch die besagten Bremsbelagwechsel wieder zurückgeworfen."


Bei seinem letzten Stint bekam Michael dann nach ca. fünf Runden von der Teamleitung die Anweisung ab jetzt mehr zu riskieren, da das Team auf Michaels Top Leistung weiter vertraute und jetzt alles daran setzen wollte Zeit auf den Erstplatzierten gutzumachen.


In den darauf folgenden Runden fuhr Michael dann Zeiten um 10.40 min, wodurch er pro Runde etwa 20 Sekunden auf den Erstplatzierten aufholen konnte. Seine Bestzeit war 10.38.849 min, die damit nur ca. 1.5 Sekunden über der schnellsten Rennrunde der Klasse V4 lag, die kurz zuvor von seinem Teamkollegen erzielt wurde.


Dadurch konnte Michael den zwischenzeitlichen Rückstand von etwa 4 Minuten deutlich reduzieren, und diese Tatsache machte das Team zuversichtlich. Da das Team ab diesem Zeitpunkt noch einmal richtig attackieren wollte, musste dem hohen Tempo durch ein erneutes Wechseln der vorderen Bremsbeläge Tribut gezollt werden, wodurch ein erreichen des 1.Platzes aus eigener Kraft nicht mehr möglich war. Am Ende des Rennens wurde der zweite Platz sicher ins Ziel gebracht womit das Team auch mehr als zufrieden war.


Fazit:

Michaels Fazit: "Mit dem Black Falcon Team und meinen Fahrerkollegen Thomas Mundorf, Dirk Baur und Christian Senz erwischte ich eine erstklassige Truppe in die ich mich super integrieren konnte. Unsere Zeiten waren fast immer nahezu identisch und keiner von uns machte auch nur den kleinsten Fehler.


Am Ende konnte ich mich über einen hervorragenden zweiten Platz in der Klasse V4 und einen auch sehr guten 37.Gesamtrang (von 230 Startern!) freuen. Ohne die Bremsprobleme wäre zwar der erste Platz möglich gewesen, aber letztendlich waren wir auch mit diesem zweiten Rang super zufrieden.
Auch das gesamte Team, sowohl die beiden Teamchefs Alex Böhm und Marc Schramm, wie auch meine Fahrerkollegen und die Mechanikertruppe waren absolut begeistert von meiner Leistung und möchten sobald wie möglich wieder mit mir zusammenarbeiten."