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Glück im Unglück


Nach dem erfolgreichen Einsatz beim 24h Rennen stand der 4. Lauf der BF Goodrich Langstreckenmeisterschaft an. Im freien Training musste sich Michael erstmal wieder an sein Einsatzfahrzeug gewöhnen, da er das 24h Rennen auf dem PS stärkeren BMW 325 E90 von Black Falcon gefahren hatte. Mit dieser Umstellung kam er aber nach kurzer Zeit sehr gut zu recht.


Im Zeittraining fuhr Teamkollege Heiko Stritzke den Anfangsturn auf feuchter Strecke, danach erfolgte gleich der Fahrerwechsel und Verbesserung auf die 10. Startposition von in der Klasse V2. Michael hatte etwas Schwierigkeiten mit dem Verkehr was ihn in seiner schnellsten Runde einiges an Zeit kostete.


Am Samstag stand nun endlich das Rennen an. Den Startturn fuhr Heiko Stritzke, dann nach 6 Runden standen die Ampeln auf rot - Rennabbruch. Zu diesem Zeitpunkt war die Fahrerpaarung mit Michal Rebhan auf Platz 9. Das Airnergy Team beschloss gleich den Fahrerwechsel durchzuführen. Michael hatte einen sehr guten Neustart und konnte sich bereits in der ersten Runde um einige Positionen verbessern. Er setzte seine Aufholjagt unvermindert fort und konnte sich bis auf den 5. Platz in der Klasse vorarbeiten.


Nach 6 Runden dann das Aus. Michael hatte einen schweren Unfall kurz vor dem Streckenabschnitt Wehrseifen. Der Unfallgrund war eine Ölspur die leider weder von den Streckenposten noch von ihm selbst zu sehen war. Michael zum Unfallhergang: "In einer engen rechts-links Passage kam wegen der Ölspur mein Auto ins Schleudern und wegen der hohen Geschwindigkeit bestand für mich keine Chance das Auto noch abzufangen und den Unfall zu vermeiden. Als mein Auto gerade ins stehen kam, verunfallte etwa 50 Meter neben mir ein Porsche auch wegen der Ölspur noch um einiges schwerer als ich, wegen diesem Unfall musste dann auch das Rennen zum zweiten Mal abgebrochen werden."


Michaels Fazit nach dem Rennen: "Ich habe nochmal Glück im Unglück gehabt, da nur Blechschaden entstand. Natürlich war die Enttäuschung bei mir sehr groß, da der bisherige Rennverlauf super war. Nun heißt es abhacken und wieder nach vorne blicken."