Unfallpech im 2.Rennen verhindert Top 3 Platzierung
Sowohl die Testfahrten am Freitag als auch das Zeittraining am Samstag waren von Abstimmungsarbeiten am neuen BMW E92 Coupe geprägt. Michael und sein Team testeten eine neue Reifenmischung von der man sich einige Verbesserung im Bereich Top-Speed versprach. Des Weiteren wurden zu den neuen Reifen noch verschiedene Stoßdämpfer- und Luftdruckeinstellungen probiert. Die Tests hierzu wurden von Michael und seinen Teamkollegen bis Mitte der Zeittrainingssitzung umgesetzt, bis dann endlich ein gutes Setup gefunden war.
Gegen Ende des Trainings konnten die Fahrer sich dann voll auf die Zeitenjagd konzentrieren. Am Ende sprang ein zufriedenstellender 5.Startplatz in der Hubraumklasse für Michael und seine Teamkollegen heraus, der noch alle Möglichkeiten fürs Rennen offen lies.
Das Rennen wurde pünktlich um 12 Uhr gestartet und Michael übernahm direkt den Anfangsturn. Am Start hatte er hart zu kämpfen, da sich hier das hohe Gewicht des Coupes nachteilig auswirkt, jedoch schaffte er es annähernd seine Startposition zu halten. In den nächsten Runden konnte Michael dann durch schnelle Rundenzeiten überzeugen und schaffte es auch noch zwei weitere Klassenkonkurrenten zu überholen.
Dann kam aber Eingangs der 5.Rennrunde die Schrecksekunde für Michael und sein Team. Eingangs der Mercedes Arena kollidierte er beim Überrunden mit einem langsameren Fahrzeug. Die Folge waren einige defekte Lenkungsteile die eine Reparaturpause von ca. 30 Minuten zur Folge hatte, somit war jede Möglichkeit auf einen vorderen Platz dahin und der Sulzbach-Rosenberger musste sich letztendlich mit dem 12.Platz begnügen.
Hierzu Michael: "Dieser Unfall war natürlich für das ganze Team sehr enttäuschend, eine Top 3 Platzierung wäre an diesem Wochenende auf jeden Fall möglich gewesen. Leider konnte ich den Crash nicht verhindern: Während ich im Kampf mit einem Klassenkonkurrenten war wollten wir dieses langsamere Fahrzeug passieren. Hierbei sind wir dann zu dritt nebeneinander auf die Harnadelkurve nach Start-Ziel eingebogen, mein Konkurrent innen, ich in der Mitte und das langsamere Fahrzeug außen. Leider hat mir dann plötzlich das langsamere Fahrzeug die Tür zu gemacht und wir haben uns berührt. Ich denke, dass der Fahrer des langsameren Autos nicht gesehen hat, dass neben mir noch ein Auto war und er deshalb glaubte, dass ich weiter innen fahren könnte. Aber naja, that's racing!"
In zwei Wochen beim nächsten Lauf der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft, bei dem zum ersten Mal seit 30 Jahren mit Nick Heidfeld und seinem Sauber BMW wieder ein Formel 1 Auto die Nordschleife befahren wird, werden Michael und sein Team dann erneut versuchen die erste Top 3 Platzierung in dieser Saison zu erreichen.









