Erneut kein Glück für Michael Rebhan auf dem Nürburgring
Die unter besten Witterungsbedingungen stattgefundenen Testfahrten am Freitag verliefen sehr zuversichtlich und auch die Abstimmungsarbeiten am BMW E92 Coupe waren wieder äußerst viel versprechend. Auch die Leistung des Teams um Michael Rebhan im Zeittraining war in Ordnung, denn mit einer Zeit von 10:00.11 min und einem achten Startplatz war im Rennen noch alles möglich.
Der Rennverlauf sah zu Anfang noch richtig gut aus, der junge irische Startfahrer Sean Paul Breslin konnte sich während seines Turns auf den sechsten Rang nach vorne schieben, und der zweite Fahrer, zugleich Teamchef des Teams Black Falcon, Alex Böhm konnte sich sogar auf den sehr guten zweiten Platz verbessern. Als letzter Fahrer übernahm dann Michael das Steuer des BMW Coupes und alles sah nach dem ersten Podestplatz für den jungen Nachwuchsstar aus Sulzbach-Rosenberg aus. Doch schon in seiner 2.Runde verschlechterte sich das Fahrverhalten des 330i deutlich, was sich in einem sehr starken Untersteuern des Fahrzeugs äußerte. Zuerst versuchte er die Reifen abkühlen zu lassen, da der Teamchef, mit dem Michael mittlerweile in ständigem Funkkontakt stand, glaubte, dass die Reifen überhitzt waren. Jedoch verschlechterte sich das Fahrverhalten immer mehr und gegen Ende des Rennens war das Auto nahezu unfahrbar, spätestens jetzt wusste Michael, dass dies nur ein Schaden an den Reifen sein könnte.
Michael schaffte es aber das Fahrzeug in etwas langsamerer Fahrt auf der Strecke zu halten und konnte das Rennen letztendlich auf dem 6.Klassenrang, was im Gesamtklassement den 70.Platz bedeutete, beenden.
Michaels Fazit: "Nach dem Rennen haben wir erfahren, dass wir vom Hersteller eine zu weiche Reifenmischung bekommen hatten, dies erklärt auch warum unsere Reifen nicht das ganze Rennen durchgehalten haben. So ein Missgeschick ist natürlich äußerst ärgerlich, vor allem deswegen weil ein Podestplatz für uns eigentlich schon so gut wie sicher war. Letztendlich muss ich aber noch froh sein, dass die Reifen nicht geplatzt sind, denn dann hätte wesentlich mehr passieren können. Wir haben wieder gesehen, dass wir das Potential haben aufs Treppchen zu fahren, nun hoffen wir also, dass uns das in zwei Wochen beim nächsten Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft endlich gelingt."









