partner

Sports ProEmotion

eye-design

http://www.5-sterne-redner.de/

Trotz Siegchancen nur Rang sieben für Michael!


Beim fünften Rennen zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring mussten Michael Rebhan und das Team Black Falcon durch einen technischen Defekt der Bremsanlage einen kleinen Rückschlag ertragen.


Aber beginnen wir die Berichterstattung beim Freitagstraining, das diesmal wesentlich kürzer ausfiel als gewohnt, denn schon nach circa einer Stunde wurde das Training auf Grund eines starken Gewitters vorzeitig abgebrochen. Kurz vor Abbruch war Michael ins Auto gestiegen und konnte somit nur eine Runde drehen, bevor er das Auto zurück zur Box bringen musste.


Der Rennsamstag verlief entgegen den allgemeinen Wettervorhersagen unter strahlendem Sonnenschein, bis auf einige Wolken war nichts von den angekündigten Regenschauern zu sehen. Das Zeittraining verlief ohne Probleme und das Fahrertrio um Michael konnte das BMW Coupe mit ihrer bisherigen Saisonbestzeit von 9.49 min auf Sattplatz zwei der Serienwagenklasse V5 stellen.


Das Rennen verlief zu Beginn genau nach Plan, Startfahrer Jean Paul Breslin übergab nach einem guten Startturn den BMW auf Platz drei liegend an Michael und alles sah wieder nach einer sehr guten Platzierung für das Team Black Falcon aus Kelberg aus.
Jedoch schon nach drei Runden bemerkte Michael Probleme am Auto. Zuerst dachte man an erneute Reifenprobleme, da Michael über stark erhitzte Vorderreifen und daraus resultierendes Untersteuern klagte. Doch als dann plötzlich die Bremswirkung stark nachließ war die wirkliche Ursache schnell gefunden. Durch einen Defekt der Bremsbelege lösten sich diese sehr schnell ab und die Folge war eine starke Erhitzung der gesamten Bremsanlage, was sich letztendlich sogar auf die Vorderreifen auswirkte. Beim anstehenden Reparaturstopp verlor das Team circa 18 Minuten die auch durch sehr schnelle Rundenzeiten, die 10 Sekunden schneller waren als die Zeiten der Spitze, nach der Reparatur nicht mehr gut gemacht werden konnten. Somit mussten sich das Team um Michael mit dem siebten Klassenrang und einem 87. Platz im Gesamtklassement zufrieden geben.


Michaels Fazit: "Das ganze ist natürlich sehr schade, wir sind momentan leider nicht vom Glück gesegnet. Das bitterste für uns war, das wir dieses Mal wohl zum Sieg hätten fahren können. Unser Schwesterauto fuhr am Ende einen sehr guten zweiten Platz heraus und war nur eine knappe Minute hinter dem Sieger. Wenn man nun unsere sehr schnellen Rundenzeiten berücksichtigt und die Tatsache, dass wir bei unserem Problem schon über 30 Sekunden vor unserem Schwesterauto lagen, waren unsere Siegchancen nicht von der Hand zu weisen."