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Grandioser Sieg für Michael Rebhan beim 24 Stunden Rennen


Vor den Augen von 220.000 Live-Zuschauern und etlichen Millionen Fernsehzuschauern auf der ganzen Welt gelang es Michael Rebhan nun schon zum zweiten Mal einen Sieg beim legendären 24 Stunden Rennen auf dem Nürburgring zu erringen. Michael und seine drei Mitstreiter vom Sartorius Team Black Falcon gewannen mit ihrem BMW E90 die Serienwagenklasse bis 2.500 ccm mit sagenhaften neun Runden Vorsprung auf den Zweitplatzierten!


Die Rennveranstaltung begann für Michael bereits am Mittwoch mit dem Autocorso um die gesamte Strecke, für den der Sulzbach-Rosenberger und sein Team über drei Stunden benötigten und bei dem die wahnsinnige Begeisterung der Nordschleifenfans zu spüren war. Am Donnerstag fand dann der Adenauer Racing Day statt, bei dem 20 ausgewählte Fahrzeuge aus dem ganzen Starterfeld sich und ihre Fahrer vor einem Publikum von etwa 30.000 Menschen präsentieren konnten.


Michael war sichtlich begeistert und sagte: "Unsere Autogramme waren heiß begehrt, auch dadurch, dass wir hübsche Promotion Girls dabei hatten, die sowohl bei Publikum, als auch bei Presse und TV super ankamen."


Zeittraining 1 und 2:


Am Freitag wurde es dann ernst, das Zeittraining sollte die ersten Ergebnisse im Kräftemessen der Teams bringen. Direkt zu Beginn des ersten Trainings fuhr Michaels erfahrener Teamkollege und zugleich der Teamchef des Satorius Team Black Falcon Alex Böhm eine schnelle Zeit von 10.30 Minuten. Schon hier zeigte sich früh die Dominanz der Black Falcon Truppe. Denn bereits diese Rundenzeit reichte für die Poleposition, die während der beiden Zeittrainingssitzungen auch von keinem der Gegner mehr erreicht werden sollte. So konnten sich Michael und seine Teamkollegen bereits früh zurücklehnen und das Auto schonen.

Michael fuhr sowohl in der ersten als auch in der zweiten Trainingssitzung, konzentrierte sich dort wie vorher abgesprochen darauf, sich auf den BMW einzuschießen und übernahm zusätzlich noch die Testarbeit an der Lichtanlage.


Rennen:


Nun war es endlich soweit. Das legendäre 24 Stunden Rennen auf dem Nürburgring 2008 wurde pünktlich am Samstag um 15.00 Uhr gestartet. Wegen eines turbulenten Starts verlor der Black Falcon Startfahrer Matthias Unger kurzfristig die führende Position, konnte diese aber noch in der ersten Runde wieder an sich reißen und übergab den BMW nach 90 Minuten mit bereits einer Minute Vorsprung an Michael Rebhan. Dieser konnte während seines Stints dann den Vorsprung um weitere zwei Minuten ausbauen und markierte auch schon sehr früh die schnellste Rennrunde. Bis zur Nacht verlief das Rennen für alle Fahrer des Teams relativ ruhig und so konnte auch der Vorsprung bereits auf über zwei Runden ausgebaut werden.

Dann setzte etwa gegen 2.30 Uhr starker Regen auf der gesamten Rennstrecke ein. Entgegen fast allen anderen Rennteams entschieden sich die Black Falcon Fahrer gegen einen zeitraubenden Wechsel auf Regenreifen und versuchten auf Slicks diese kurze nasse Zeit zu überstehen. Am Steuer saßen während diesem gewagten Manöver die beiden bekannten Regenspezialisten Michael Rebhan und Alex Böhm. Und das Risiko sollte sich auszahlen, als fast einziges Team blieben sie auf Trockenreifen und sparten sich so zwei Reifenwechsel, und konnten so ihren Vorsprung auf drei Runden ausbauen.

Bereits ab diesem Zeitpunkt konnten die Fahrer dann Speed herausnehmen und kontrollierten lediglich ihren Vorsprung auf die Verfolger. Bis zum Rennende leisteten sie sich im Gegensatz zu ihren Konkurrenten nicht den kleinsten Fehler und auch die Boxenstopps wurden in Rekordzeit absolviert.

Im Ziel hatten Michael und das Satorius Team Black Falcon dann über 9 Runden Vorsprung auf den Zweitplatzierten und konnten ihren wohl wichtigsten Sieg der Saison 2008 feiern, den Sieg beim 36. ADAC Zürich 24 Stunden Rennen auf dem Nürburgring! Im Gesamtklassement landeten sie einer der besten aller Serientourenwagen auf einem hervorragenden 47.Platz von 220 gestarteten internationalen Fahrzeugen!


Fazit:


Michael zu seinem Erfolg: "Sowohl das gesamte Sartorius Team Black Falcon als auch meine Fahrerkollegen Alex Böhm, Matthias Unger und Marian Winz haben einen hervorragenden Job abgeliefert. Unser Auto lief während der gesamten Zeit ohne jegliche Probleme und auch die heiklen Wetterbedingungen konnten uns nicht um den Sieg bringen! Wir leisteten uns während des gesamten Rennens nicht den kleinsten Fehler und konnten so einen sagenhaft großen Vorsprung auf unsere Verfolger herausfahren. Ich bin überglücklich, dass ich meinen Erfolg aus dem Vorjahr wiederholen konnte und erneut den Sieg bei diesem prestigeträchtigen Rennens herausholen konnte!"