Nach tollem 10.Startplatz leider kein Rennglück für Michael Rebhan und das Alpina Werksteam!
Für Michael Rebhan bot sich bei der 37. Ausgabe des legendären 24 Stunden Rennens auf dem Nürburgring die ganz besondere Gelegenheit, sich zum ersten Mal in seiner Karriere als Werksfahrer mit den besten Rennpiloten der Welt zu messen. Michael wurde knapp zwei Wochen vor dem Rennen in den BMW Alpina Werksfahrerkader berufen, um mit seinen drei Teamkollegen Johannes Stuck, Ralf Schall und Marcel Engels im, mit 170 internationalen Fahrzeugen besetzten, Teilnehmerfeld eine vordere Platzierungen zu erringen.
Die beiden Zeittrainingssitzungen verliefen sowohl für Michaels Einsatzteam als auch für das Schwesterfahrzeug von Alpina sehr vielversprechend. Nach wechselnden Wetterbedingungen an beiden Qualifyingtagen konnten sich die beiden 530 PS starken und bis zu 290 km/h schnellen Alpina B6 GT3 letztendlich auf den hervorragenden Plätzen zehn und elf im gesamten Teilnehmerfeld für das Rennen qualifizieren. Mit einer Zeit von 8.45,787 Minuten lagen Michael und seine Teamkollegen nur knapp 9 Sekunden hinter der Bestzeit und waren damit bestes BMW Team und direkt in Schlagdistanz zu den Hauptkonkurrenten Audi und Porsche.
"Das ist natürlich ein phänomenales Ergebnis für uns mit dem wir absolut zufrieden sind. Wir liegen nur ganz knapp hinter unseren Hauptkontrahenten und haben dadurch eine sehr gute Ausgangssituation für die Hatz zweimal rund um die Uhr. Wir werden im Rennen versuchen unseren eigenen Speed zu gehen, um mit konstanten Zeiten über die Distanz zu punkten."
Leider kam dann direkt nach dem Rennstart schon der große Rückschlag für Michael. Startfahrer Johannes Stuck steuerte direkt nach dem Start die Box an, da die Gaspedalhalterung am B6 gebrochen war. Nach kurzer Reparatur sollte es dann eigentlich direkt weiter gehen, um nicht zu viel Zeit auf die Spitze zu verlieren. Doch leider nahm das Unheil dann seinen Lauf, denn der Alpina wollte nach dieser kurzen Zwangspause einfach nicht mehr anspringen. Obwohl die Mechanikertruppe alle möglichen Tricks versuchte, gelang es ihnen einfach nicht eine Lösung des Problems zu finden. Erst nach dem Tausch der gesamten Fahrzeugelektronik sowie einigen Teilen am Motor gelang es der Alpinatruppe den Rennwagen nach mehreren Stunden wieder auf die Rennstrecke zu schicken.
"Dadurch waren für uns natürlich schon zu Beginn alle Chancen auf eine vordere Platzierung zu Nichte gemacht worden und es war ab da für mich eigentlich nur noch wichtig möglichst viele Kilometer auf dem Auto zu fahren und trotz allem eine gute Leistung zu zeigen, um mich für weitere Einsätze im Alpina Werksteam zu empfehlen."
Dies gelang Michael auch auf sehr eindrucksvolle Art und Weise. Er konnte die Zeiten seiner Teamkollegen ohne Probleme mitgehen und beeindruckte die Alpinamannschaft vor allem durch seine Konstanz und seine ständige Leistungssteigerung.
Ohne weitere Probleme fuhr der Alpina mit der Startnummer 25 zusammen mit seinem Schwesterfahrzeug am Sonntag um 16.00 Uhr über die Ziellinie und Alpina gelang allein durch die Zielankunft dieser beider noch sehr jungen Rennfahrzeuge schon ein kleiner Sieg.
"Natürlich bin ich wegen unserer technischen Probleme etwas enttäuscht, vor allem da wir ohne diese wohl im Top 5 Bereich hätten landen könnten, aber so ist es nun mal im Motorsport. Für mich persönlich war wichtig, die Alpinatruppe von meiner Leistungsfähigkeit überzeugt und mir so den Weg für weitere Einsätze im Werksteam geebnet zu haben. "









